Episode 10: Stefanie Dipper, Computerlinguistin
Shownotes
In Folge 10 des Interview-Podcasts „Die Übertragung“ ist Professorin Dr. Stefanie Dipper zu Gast bei Moderator Tim Karis. Die Computerlinguistin leitet im SFB nicht nur drei Teilprojekte, sondern sie ist auch stellvertretende Sprecherin des Verbunds.
Im Interview erklärt sie, warum sie ihren ersten Informatik-Kurs abgebrochen hat, wie sie über die Romanistik schließlich zur Computerlinguistik kam und was das Besondere am Bochumer Standort ist.
Im Podcast spricht sie außerdem darüber, dass Altenglisch dem Deutschen ähnlicher ist als dem modernen Englisch, was die KI-Revolution auch für die Geisteswissenschaften bedeutet und weshalb Metaphern überwiegend Regenten sind.
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00:00:09: Also ich habe tatsächlich so jetzt erst vor kurzem, weil auch da ist die Datenvorlagen.
00:00:14: Also früher konnte man das eigentlich noch gar nicht machen.
00:00:16: So mein Diss-Thema wo es ja sehr viel ums Sündtags ging mit dem Metaphern Thema verknüpft und das finde ich tatsächlich sehr spannend her dass da bestimmte Patterns sich zeigen also bestimmte Muster wie sich Metaphern typischerweise syntaktisch bilden lassen.
00:00:37: Ich begrüße Sie zum Podcast die Übertragung, das ist der Interview-Podcast des SFBs des Sonderforschungsbereiches an der Ruhe-Universität in Bochum.
00:00:50: Erfreulicherweise ist unser SFB jüngst verlängert worden,
00:00:53: d.h.,
00:00:53: wir dürfen auch in Zukunft weiterforschen über Religion und die Bedeutung der Metapher für religiöse Sprache.
00:01:01: Und wir werden diesen schönen Podcast noch ein paar Jahre fortsetzen!
00:01:06: Mein Name ist Tim Karis, ich bilde gemeinsam mit Sabrina Finke und Marin Jordan das Koordinationsteam des SFBs – bei uns zu Gast ist heute die Computerlingoistin Professor Dr.
00:01:17: Stephanie Dippa, die im SFB gleich in drei Teilprojekten involviert ist und zu dem stellvertretender Sprecherin des SFBs ist.
00:01:25: Hallo Stephanie!
00:01:27: Hallo Tim
00:01:29: Ja du bist heute zum Podcast aufnehmen bei uns und machst das bestimmt auch sehr gerne aber meine Frage wäre wenn Du Dir eine Sache aussuchen könntest, die Du heute stattdessen hättest machen können Also in deinem beruflichen Leben, sagen wir mal so.
00:01:43: Oder anders formuliert kann man doch sagen was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß?
00:01:48: Also mehrere Antworten.
00:01:50: zum einen gerade im Moment war ich tatsächlich in einem Konzert der Rup in Ode Max ein Stock höher.
00:01:57: das war auch sehr schön.
00:01:58: Ich musste leider früher gehen.
00:01:59: die haben so ein schönes Landsteimkonzert was sie jeden Montag oder oft am Montag anbieten.
00:02:05: okay ansonsten hätte ich montags auch öfters Projektsitzung mit meinen Mitarbeitern.
00:02:13: Das finde ich auch immer sehr nett, den Austausch mit den ... ja, KollegInnen.
00:02:20: Was mache ich sonst gerne?
00:02:22: Am liebsten mache ich glaube ich eigene kleine Studien.
00:02:28: Und ist das viel?
00:02:29: also auch Programmieren?
00:02:30: Wir sprechen ja noch darüber was eigentlich Computerlinguistik bedeutet.
00:02:34: vielleicht kannst du lassen und ein bisschen einführen, aber kann man sich das so vorstellen?
00:02:38: Du sitzt dann am Computer und denkst dir auch solche Programme aus die dann die entsprechende Ergebnisse ausgeben.
00:02:44: oder ist es viel auch Lesen schreiben was wir jetzt aus anderen Geistwissenschaften kennen.
00:02:50: Wie muss man sich dass vorstellen?
00:02:51: Es schon sehr viel programmieren involviert ja und das macht mir tatsächlich auch viel Spaß.
00:02:56: Auch den Studis macht das Erfahrungsgemäß viel Spaß.
00:02:59: Ja ich würde nicht sagen Programme Ausdenken also hat da ja schon eine Idee, was eigentlich nachher herauskommen soll.
00:03:05: Wo muss denn nur den Weg dorthin finden?
00:03:07: Das ist aber nicht mehr ganz trivial und klar liest man auch.
00:03:11: Man möchte ja nicht das Rad neu erfinden und schaut auch, was es für neue Tools vielleicht auch gibt die einen unterstützen könnten, dass man dann auch etwas mitnutzt, was andere Leute schon entwickelt haben.
00:03:25: Und wenn du jetzt erklären würdest Computerlinguistik also man weiß, was ein Computer isst, man kann sich vielleicht auch vorstellen Lingoistik ist, aber wie kommen die beiden Dinge zusammen?
00:03:35: Woraus besteht das.
00:03:38: Also wird man natürlich oft gefragt was man da macht und ich erkläre es dann meistens so dass ich sage ich analysiere Sprache mit dem Computer also ich programmiere Programme die mir irgendwas über Sprache verraten oder ja irgendwie etwas ausgeben wo ich dann nützliche Erkenntnisse draus ziehen kann.
00:04:00: Okay, und was das zum Beispiel sein kann können wir besprechen gleich mit Blick auf den SFB.
00:04:05: Also Mit Blick auf Metaphern und das was wir im SFB machen.
00:04:10: Was natürlich immer auch Interessantes zu erfahren ist wie du dazu gekommen bist.
00:04:15: tatsächlich jetzt bist du hier Professorin für Computer Lingoistik.
00:04:20: womit fing das an?
00:04:21: Welche Alternativen gab es vielleicht mal so gefragt Was war denn bei dir zuerst da, das Interesse an Sprache oder das Interess am Computer?
00:04:32: Das ist eine gute Frage.
00:04:33: Also tatsächlich der Computer existierte irgendwie so für den Normalverbraucher erst in den ersten Anfängen also zu der Zeit als ich mich für Sprache schon interessiert habe.
00:04:45: hätte man nicht viel sich an Computern vorstellen können mit denen was hätte tun können.
00:04:51: Ich hab tatsächlich versucht, schon in der Schule ... Da gab's den allerersten Informatikkurs.
00:04:56: Den auch zu belegen?
00:04:57: Mhm.
00:04:58: Okay, die Jungs hatten schon Erfahrung mit den Computern wie das so ist.
00:05:03: So Modore was auch immer und ich hatte das nicht.
00:05:06: Und ich hab dann nach zwei Stunden das abgebrochen.
00:05:11: Hatte aber andere Kurse nämlich Griechschund Latein, die ich brav durchgezogen habe.
00:05:17: Die mich begeistert haben weil da viel ... Grammatik-Norwell spielt.
00:05:22: Das war eigentlich mein Einstieg, dass ich mich grammatisch fasziniert hatte.
00:05:25: Also wollte ich was mit Sprache machen und Sprachwissenschaft ist natürlich das Fach wo man das dann auch macht.
00:05:31: Haben wir schon unsere erste Schlagzeile.
00:05:32: Computerlingo ist den Bricht ersten Informatikkurs ab irgendwie.
00:05:38: Kann man schon so eine Kache machen?
00:05:40: Nein sowas machen wir nicht!
00:05:42: Okay also das heißt allein schon weil die Computer noch nicht so viel konnten ging es ein bisschen mit der Sprache los.
00:05:47: du hast dann angefangen zu studieren, wenn ich das richtig deinem Lebenslauf nehme erstmal Romanistik in Tübingen.
00:05:55: Und dann bist du umgestiegen nach einem Jahr auf allgemeiner Sprachwissenschaft und eben Computerlinguistik.
00:06:01: Gab es da einen Auslöser im Studium dass du dich denn dahin bewegt hast?
00:06:06: Ja also Ein Jahr lang Romanistik, mit tatsächlich nebenfach allgemeine Sprachwissenschaft studiert.
00:06:12: Und das war damals in Tübingen sehr... Also vor allem die Allgemein-Sprachwissenschaft sehr frei also noch nicht schon wieder reformiert und alles vorgeschrieben was man belegen muss.
00:06:23: Ich sollte mir einfach Fächer raussuchen, nicht Fäche sondern eher Vorlesungen, Seminare, die irgendwas mit Sprach Wissenschaft zu tun haben.
00:06:34: Naja nach zwei Semestern hatte ich irgendwie so den Eindruck, die richtig spannenden habe.
00:06:39: Ich hab eigentlich schon mal alle ein bisschen erwischt und eigentlich Romanistik macht mir wiederum nicht so Spaß.
00:06:44: Also jedenfalls die Literaturwissenschaften nicht.
00:06:47: Und Sprachwissenschaft hat ich irgendwie schon alles zu Ende belegt was es da gab.
00:06:51: und ja dann war ich tatsächlich überlegen, was ich tun soll.
00:06:54: und das war dann sehr zufällig dass ich von diesem anderen Sprach-Wissenschaftlichen Studiengang gehört habe der ganz anders war.
00:07:01: Es hatte überhaupt nichts zu tun mit dem was ich bis dahin gemacht hatte was genau so hieß und in der fixen Kombination mit Informatik und Psychologie kam.
00:07:12: Und dann habe ich gedacht, okay, ich probiere das mal.
00:07:15: Heute wird immer Computer-Linguistik sozusagen ... Das gab es eben damals noch nicht so als Begriff?
00:07:20: Ja!
00:07:20: Und jedenfalls hatte das mehrere Vorteile dieser Wechsel einmal weil das tatsächlich eine Kombination war die ich echt cool fand und zum zweiten weil das ein ganz kleiner Studiengang war.
00:07:31: wir waren zehn Leute pro Jahr Und hatten eine super Betreuung.
00:07:39: Das kann man sich ja vorstellen und wir kannten uns alle gegenseitig, das hat sicher auch dazu beigetragen dass ich dieses Studium so gern durchgezogen habe.
00:07:49: Ja Kann man sich gut vorstellen.
00:07:51: gerade im Vergleich zu einem etwas größeren Fach wie Romanistik oder Literaturwissenschaft ist es in der Regel ganz gut besucht.
00:07:58: Ich hab mich jetzt gefragt wie man sich ein Computer Also was konnte der Computer denn in der Zeit?
00:08:05: Ich kam mich so an die frühen neunziger, also drei sechsten achtziger.
00:08:08: Da bin ich so unter DOS irgendwas von zu Recht.
00:08:12: Während man natürlich Holze ... Wir sind ja schon im KI-Zeitalter inzwischen angekommen.
00:08:17: Was konnte denn der Computer zum Beispiel damals?
00:08:19: oder was hat ihr damals vielleicht noch Mühe gemacht, was du heute mit einem Klick irgendwie erledigen kannst?
00:08:25: Ich war unter anderem da auch Hiwi als Hilfskraft Projekt und musste unter anderem solche Bänder, was kann ich mal wie die offiziell lesen, diese Bänder vom Rechenzentrum holen.
00:08:39: Das war einer meiner Jobs, also so Riesendinger, weiß ich nicht...
00:08:42: Wie so Tonbänder quasi?
00:08:43: Ja
00:08:43: genau!
00:08:44: Und die mussten sich dorthin bringen und wurden dort dann ausgelesen und danach, keine Ahnung, konnten wir irgendwie zugreifen auf die Inhalte.
00:08:52: Am Computer konnte man darauf zugreifenden?
00:08:54: Also ich nehme an, das hab' ich dann selber nicht mehr gemacht.
00:08:57: Das war jetzt nicht mein Teil aber unter anderem habe in dem Job auch Dateien aus Holland irgendwo, ich weiß nicht mehr genau woher, auch heruntergeladen und es war damals noch alles sehr spartanisch also alles nur mit Kommandozeile überhaupt wie man da ins Internet kam.
00:09:17: Das Internet bestand ja nicht aus Bildern oder sowas Fenstern sondern quasi nur ... aus der Kommandozeile und es war alles relativ aufwendig.
00:09:27: Alles natürlich super kleine Datenmengen, aus heutiger Sicht hat alles sehr lang gebraucht.
00:09:35: Heute reden wir von Big Data und kann nicht groß genug sein des Korpus.
00:09:39: aber damals stell ich mir vor was ein bisschen schwierig.
00:09:42: Ich guck mich gerade hier nur so um.
00:09:43: das können jetzt unsere Zuhörer nicht richtig nachverfolgen.
00:09:47: aber ich glaube wo wir uns hier befinden in dem Tonstudio unter dem Audimax da würde man noch so Bänder finden.
00:09:52: Ihr habt hier einfach keiner rausgeräumt, die sind noch da.
00:09:57: Hier könnte man zumindest Tonwände noch entdecken und mal schauen ob man da was auswerten kann.
00:10:04: Wenn wir ein bisschen weiter gucken in der Biografie Auslandsschulium gehört natürlich auch dazu.
00:10:08: Du warst in der Schweiz In Genf.
00:10:10: Was kannst du davon berichten außer dass es teuer war?
00:10:13: Das würde ich mal vermuten.
00:10:14: Davon können wir ausgehen.
00:10:16: Ja, genau.
00:10:16: Es war teuer aber es war super schön.
00:10:18: also das war noch in der Phase als ich dachte ich würde irgendwie Romanistik und Sprachwissenschaft vielleicht miteinander verbinden und Genf schien mir da irgendwie ein geeigneter Ort.
00:10:28: Ja französisch-sprachiger Schweiz?
00:10:30: Genau ja!
00:10:31: Und letzten Endes war's aber so dass da italienisch mehr im Vordergrund stand an der Uni und das war jetzt wiederum nicht so mein Interesse.
00:10:39: und dann habe ich dort eher Sachen in der Anglistik belegt und auch bisschen was in der Philosophie und in der Germanistik.
00:10:46: Und vor allem die Anklistik war super spannend, da habe ich Alt-Englisch unter anderem gemacht und das ist interessanterweise relativ ähnlich zu Deutsch also ähnlicher zu Deutsch als zu Englisch.
00:10:56: Okay ah!
00:10:57: Das hat mich dann vielleicht schon die ersten Anfänge dass ich mich auch für historische Daten interessiert hab.
00:11:05: Du hast dann wenn ich mir die Tasche in Stuttgart promoviert Doktorbeit geschrieben und da kommen wir dann zu unserer beliebten Rubrik Genau, ein Satz aus der DISS.
00:11:18: Das funktioniert so... Wir wollen natürlich rausfinden worüber du die Doktorarbeit geschrieben hast und du hast freundlicherweise deine Desertationsschrift hier einmal mitgebracht in schwarz-weiß gehalten Ja Und der Titel der Doktor Arbeit lautet Implementing and Documenting Large Scale Grammars German LFG Was immer das was ist glaube ich dein large?
00:11:42: Sag mal schnell was Lfg ist
00:11:44: lexical functional grammar.
00:11:46: Lexical
00:11:47: Functional Grammar, genau und ich befürchte es wird einigermaßen technisch was da drin steht aber genau die Sabrina Finke die heute hier in der Redaktion mit dabei ist.
00:11:57: kann mir eine Seite sagen zwischen eins und drei hundert vierzig ungefähr und eine Zeile?
00:12:02: Hundert siebenundzwanzig?
00:12:05: wer blättern dann mal auf die Seite hundert siebund zwanzig und Stefan die Dipper muss gleich erklären was das bedeutet.
00:12:09: im Gotteswillen ja und welche Zeile?
00:12:12: Zeile sechs.
00:12:13: Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs... Okay.
00:12:15: Viele Abgürzungen!
00:12:17: Also der Satz aus der Diss-Lautet sometimes the referenced feature is part of a complex feature path such as check.lex.pron.app.
00:12:30: Kannst du dich erinnern was du uns damit sagen wolltest oder wo wir uns hier befinden in deinem Argument?
00:12:37: Was du hier entwickelt hast.
00:12:41: Also, das ist tatsächlich ein spezielles technisches Framework in dem ich meine Dis verfasst habe.
00:12:51: Also da geht es um eine linguistische Theorie mit der man egal welche Sprache der Welt auch modellieren können möchte.
00:13:00: also sprich ich kann einen Satz eingeben und ich bekomme danach eine syntaktische Analyse.
00:13:07: Und dieser Satz, den du gerade vorgelesen hast.
00:13:09: Da geht es um eine Beschreibung davon wie eben diese Implementierung aussehen kann damit sie das tut was ich soll.
00:13:21: Aber hat das denn am Ende funktioniert?
00:13:22: Also hätte ich jetzt wenn ich jetzt irgendeine Sprache... Du wirst mehr als tausend Sprachen und die kann ich hier.
00:13:29: Also würde das funktionieren?
00:13:31: Also wenn du den Titel
00:13:33: nochmal anguckst German, LFT hier.
00:13:35: Ah
00:13:35: nur in German!
00:13:36: Deshalb
00:13:36: für Deutsch war das jetzt nur gedacht.
00:13:37: Das Framework ist abstrakt genug dass es für alle Sprachen dieser Welt funktionieren sollte.
00:13:42: ich habe es für Deutsch gezeigt.
00:13:43: Ach
00:13:44: du hast es quasi für Deutsch implementiert genau also wie würde man das für deutsch implementieren?
00:13:47: ah okay und das heißt es gibt andere die das für irgendwie usbekisch und weiß ja nicht was auch gemacht haben
00:13:53: Tagalog
00:13:54: oder so was.
00:13:56: Okay gut Das kann man als erfolgreich implementiert werden.
00:14:03: Ja, sehr gut!
00:14:04: Aber es ist interessant weil wir natürlich jetzt hier auch schon viele Kolleginnen und Kollegen gesprochen haben die einfach philologisch arbeiten und eben sehr sozusagen auf die Semantik gucken.
00:14:14: Also was steht denn drin?
00:14:16: Und wie war das dann in dieser religiösen Tradition im Sohn sefierten Jahrhundert und bei der es eben als Computerlinguistin natürlich stehen oft technische Fragen stärker im Vordergrund.
00:14:27: Und das ist ja ein Teil, was auch den SFB dann mit ausmacht, weil du und andere mit dabei
00:14:32: sind.".
00:14:32: Ja nach der Dissertation warst Du in Berlin.
00:14:37: Man könnte jetzt sagen viele Schwaben sind nach Berlin gekommen, Tybingen Schuttgart.
00:14:40: Jetzt bist Du in Berlin gelandet.
00:14:42: HU-Berlin und auch eine Uni Potsdam.
00:14:44: Und dann seit sieben, wenn ich es richtig notiert habe zunächst Juniorprofessorin hier in Bochum.
00:14:57: Was würdest du denn sagen, Bochumn als Standort für Computerlinguistik?
00:15:02: Vielleicht auch für Sprachforschung insgesamt was zeichnet das ja aus?
00:15:06: so im Vergleich Du hast ja ein paar Orte gesehen natürlich nur positiv.
00:15:12: Wir machen ja hier PR
00:15:16: Also einen vergleichsweise kleiner Standort.
00:15:19: aber das ist auch nicht ganz untypisch dass es oft nur so ein zwei Professuren gibt die das vertreten Und es gibt aber eben auch andere Standorte, die sind vergleichsweise sehr groß.
00:15:32: Also mein Ding fünf bis acht Professuren oder so ist dann echt viel und die sind natürlich bekannter.
00:15:39: Ja also ich würde sagen wir haben hier irgendwie sowas wie zwei Besonderheiten vielleicht hier in Bochum einmal eben genau die historischen Daten, die schon mal erwähnt hatte starkes Schwerpunkt auf der Erstellung von Corporat, von historischen Daten, Analyse und sowas.
00:16:01: Und das andere auch das Interesse an der Lingoistik ja?
00:16:04: Also es gibt schon so einen Trend in der Computer-Lingoistique dass man einfach irgendwelche Daten reinwirft und dann schaut was kommt an Performancezahlen raus und sich eigentlich nicht so richtig für das Objekt der Untersuchung interessiert.
00:16:21: Jetzt musst du erklären, was eine Performance Zahl war das Wort?
00:16:25: Genau haben wir evaluiert die Systeme natürlich nach standardisierten Maßen und ja Performance heißt einfach nur wie gut schafft das System die Aufgabe zu lösen, die es lösen soll.
00:16:37: Okay also es guckt stärker darauf.
00:16:39: funktioniert das Programm was hier programmiert worden ist kann dass die Fragen beantworten die ich habe aber man Interessiert sich gar nicht so sehr für die Frage, ist das ungefähr so?
00:16:49: Ja.
00:16:49: So kann man es vielleicht auch sagen und man kann sogar sagen, kann uns die Frage beantworten interessiert ein eben auch noch nicht mal so für die spezielle Frage sondern man nimmt natürlich einen Durchschnitt über keine Ahnung wie viele Fragen und berichtet dann am Ende durchschnitt plus Standardabweichung sowas in der Art.
00:17:09: also wenn ich ihm vierzig fragen gebe hat er und den Rest nicht.
00:17:14: Und so ungefähr.
00:17:16: Also interessant, weil wir das ja bei uns geht es natürlich immer um beides.
00:17:20: Wir sind sehr an den Inhalten interessiert aber da wollen auch hier gut funktionierende Tools und Dinge auf Methoden verwenden.
00:17:30: Aber okay, das ist ein vielleicht sogar ein Vorteil in Bochum dass wir noch nichts auf diesem Trend vielleicht noch nicht vollumfänglich folgen.
00:17:41: Kann ich das so zusammenfassen?
00:17:42: Genau.
00:17:42: Liegt natürlich an einem selber, ob man das tut oder nicht.
00:17:45: Wir
00:17:46: tun es hier nicht so.
00:17:48: Aber man kann schon sagen ... Das klingt eben auch so wie Informatik im Arbeiten.
00:17:52: Man hat eine große Nähe vielleicht sogar zur Informatika selber.
00:17:56: Wenn man jetzt daran denkt mit wem arbeitet man zusammen ist das sind's ja manchmal weniger die eigenen Kollegen aus der Literaturwissenschaft sondern vielleicht eher Informatiker und Informaticarin kann man das sagen.
00:18:08: also Wenn man sich jetzt tatsächlich eher für die Performance interessiert, vielleicht ja die Informatiker eher.
00:18:13: Aber ich finde wenn man sich auch für die Inhalte interessiert stehen die anderen Kollegen einem auch noch nützlich zur Verfügung.
00:18:19: Also ich habe auch so ein bisschen beides schon gemacht aber bevorzugt eigentlich sogar eher mit Kollegen aus den Geisteswissenschaften und ich meine dann hat man so eine bisschen typische Aufgabenverteilung dass man ja vielleicht so ein bißchen auch so was ähnlich wie Service macht also das mal eben Versucht eine Fragestellung, mit der die KollegInnen kommen irgendwie unterstützend mithilfe von Computer-Linguistik zu beantworten.
00:18:49: Ja wir kommen ja gleich noch zum Thema Serviceprojekt ist ja auch so ein Begriff und wir kommen überhaupt.
00:18:55: du hast es hier angesprochen aber das ist viel mit anderen Geißewissenschaftlerinnen und Geißwissenschaftlern zusammen und damit kommen wir ja zu unserem SFB den wir jetzt ja schon einige Jahre betreiben und ervorlicherweise weiterbetreiben dürfen.
00:19:07: Ich habe an der Stelle im Podcast sonst immer gefragt, wie es eigentlich angefangen hat also was die Interviewpartnerinnen gedacht haben als sie zum ersten Mal vom SFB gehört haben.
00:19:19: aber weil wir ja jetzt schon vier Jahre dabei sind hab ich das Gefühl dass kann ich nicht weiterhin fragen und möchte deswegen lieber von dir wissen ob so ein Moment gab in der gemeinsamen Arbeit bislang Die sich vielleicht, wie ich... Also es ist ein großes Wort.
00:19:32: Wer einen Durchbruch angefühlt hat also wurde gedacht hast Mensch da wäre jetzt nicht draufgekommen ohne den SFB gab's so was?
00:19:39: Ich habe tatsächlich so Jetzt erst vor kurzem weil auch da ist die Datenvorlagen.
00:19:44: Also früher konnte man das eigentlich noch gar nicht machen.
00:19:46: So mein Diesthema wo sehr viel um Synthes ging mit dem Metaphon Thema verknüpft und das finde ich tatsächlich sehr spannend.
00:19:55: ja dass da bestimmte Patterns sich zeigen.
00:19:58: Also bestimmte Muster, wie sie sich Metaphern typischerweise syntaktisch bilden lassen?
00:20:05: Ja also dass es da Präferenzen gibt für bestimmte syntaktische Konstruktionen.
00:20:10: Da können wir ja vielleicht direkt.
00:20:12: das ist ja auch in deinem Teilprojekt du bist ja in drei Teil-Projekten jetzt in der zweiten Förderphase auch involviert.
00:20:19: und was so ansprichs ist das Teil Projekt C.o.Sieben gemeinsam also die haben ja alle Namen unserer Teil Projekte dann so durchnummeriert und zehn und sieben gemeinsam mit der Kollegin Ronja Lamanquanta.
00:20:33: Und da geht es genau wie du sagst, syntaktische Formen in deren Metaphern so daherkommen.
00:20:38: Also kannst du ein Beispiel sagen oder dass wir uns besser vorstellen können?
00:20:41: Wie musst du eine Metapher aussehen, dass du sagest okay das hat jetzt die Syntaxe oder jene Syntaxis.
00:20:47: Als man unterteilt in den bestimmten Ausprägungen des Syntags die ich eben auch verfolge.
00:20:57: Also sprich die einzelnen Wörter in Regenten und Dependenten.
00:21:03: Das ist ja auch schon eine Metapher, möchte ich sagen.
00:21:06: Genau.
00:21:07: Also
00:21:07: die Theorie heißt auch Dependenzkramatik.
00:21:10: D.h.,
00:21:10: immer ein Ausdruck ist praktisch der wichtigere und determiniert bestimmte Eigenschaften von dem abhängigen Ausdrucks.
00:21:19: Ich kann z.B.
00:21:19: einen Verb haben was... im Deutschen jetzt eben für Subjekt und Objekt den Casus, woher sagt also determiniert.
00:21:29: Also ich habe entweder ein Dativobjekt oder ich hab einen Akkusativobjekt.
00:21:34: Also da kann man sehen das Verb ist quasi das Wichtigere und die Objekte hängen davon ab und des Subjekts auch.
00:21:41: Und jetzt war eben diese eine Erkenntnis aus dieser quantitativen Auswertung dass typische Weise Metaphorische Ausdrücke in solchen Kopfpositionen, also die regenten Positionen stehen und nicht in den abhängigen Positionen.
00:21:58: Also ihr ist das Verb metaphorisch und die Objekte sind wörtlich.
00:22:03: Aha okay!
00:22:04: Und das heißt um es nochmal irgendwie nachzuvollziehen man hat ein bestimmtes Verb kann zum Beispiel Verb sagen was sowas was das auslöst?
00:22:12: Also dass man jetzt sagt ok dieses Verb zieht immer einen bestimmten Fall mit Nach sich.
00:22:18: kannst du ein Beispiel sagen
00:22:20: Ich helfe dir, stelle mir Dativ.
00:22:22: Ich sehe dich mit
00:22:23: Akkusativ.".
00:22:24: Okay und dann hat das Verb quasi jetzt bestimmt ob es dich oder dir sein muss?
00:22:29: Und
00:22:29: d.h.,
00:22:29: die Metapher würde sich in der Intendenz ja in eine Wertposition befinden.
00:22:35: Interessant!
00:22:36: Weil wir ja oft wenn von Metaphern reden, dann irgendwie der Herr ist mein Hirte oder so... Dann ist jetzt der Hirte ein Substantiv, korrigier
00:22:42: mich?!
00:22:45: Oder kann man den Satz nehmen und den jetzt syntaktisch untersuchen?
00:22:48: Was haben wir da, wäre es jetzt dependent und regent.
00:22:50: Also
00:22:51: tatsächlich in dieser Art der Dependenzkramatik die ich auch hier anwende ist Hirte wiederum Regents.
00:22:59: also das Wort Ist fällt ein bisschen unter den Tisch in diese Analyse weil auch in vielen Sprachen dieser Welt als zum Beispiel Russischen gibt's das Wort ist gar nicht.
00:23:08: Da würde nur sagen der Herr Hirte ja.
00:23:10: also das heißt Das Wort ist hat keine echte Funktion.
00:23:15: Und jetzt, okay kann man sich noch drum streiten.
00:23:17: Ist jetzt Herr oder Hirte wichtiger?
00:23:20: Da wird tatsächlich angenommen dass das sogenannte Prädikatsnomen also das ist eben der Hirte.
00:23:26: Wichtiger ist und wiederum der Herr als Art Subjekt abhängt in diesem Fall von dem Nomen.
00:23:35: Das kann man dann nochmal genauer angucken auch wenn man an diesen Fragen interessiert und wie es mit Metapher zusammenhängt.
00:23:44: Und das hast du ja auf meiner Frage geantwortet, ne?
00:23:47: Das ist etwas was jetzt schon in der ersten Förderphase so ein bisschen dir vielleicht klarer geworden ist... ...und jetzt wird das in einem neuen Teilprojekt nochmal genauer untersucht.
00:23:57: Da kann natürlich Theoretisch bei rauskommen.
00:23:58: Stimmt alles gar nicht!
00:24:00: Regenzt-Dependences als ganz umgekehrt oder so.
00:24:03: Aber das ist nicht unbedingt zu erwarten.
00:24:06: Du hast aber noch ein zweites Zeitprojekt.
00:24:07: wo's vielleicht Also wo du vielleicht näher an den Text-Innehalten auch noch dran bist.
00:24:14: Da geht es eben um historische Texte, du hast schon angesprochen, dass du dich schon länger mit älteren Sprachstufen, mit historischen, insbesondere mittelhochdeutschen Texten und Korporaren auseinandersetzt.
00:24:26: Und in diesem Teilprojekt insbesondere geht es um Grabpredigten.
00:24:31: Ja?
00:24:32: Leichen Predigen
00:24:34: ist offiziell
00:24:34: Ausdruck.
00:24:35: Auch
00:24:35: ein lockeres Thema mal für so einen Muttermitarier Leichen prädigten.
00:24:41: Und da wollt ihr im Projekt unter anderem herausfinden, inwiefern für Frauen und Männer in diesen leichen prädigten unterschiedliche Metaphern verwendet werden?
00:24:51: Hab ich das so ungefähr zusammengefasst?
00:24:53: Ja also vielleicht zum Auslöser wie es dazu kam zu diesem Thema, dass war eigentlich nicht der Gegensatz meinen Frau sondern Artlich bürgerlich.
00:25:02: Das kann man dann nämlich genauso schön untersuchen.
00:25:06: Und da gab es eine Aussage in der Literatur eben zu Leichenpredigten, dass die Metaphern, die für atliche Verstorbene verwendet werden, das die wertvoller sind als die für bürgerliche Verstaubene.
00:25:22: Ich habe mich so gefragt, was heißt denn eine wertvolle Metapher?
00:25:25: Selbst
00:25:26: in den Leichenprädigten kann man den Stand noch ablesen an den Metafahren quasi ja?
00:25:32: So war jedenfalls diese Aussage im Artikel Ja, und mich hat interessiert.
00:25:37: Bedeutet das dass die Metapher irgendwie mehr Adjektive verwendet?
00:25:41: Irgendwie insgesamt mehr ausgebreitet wird über viele Sätze hinweg ausgearbeitet wird und ein bürgerlicher kriegt irgendwas Kürzeres ab.
00:25:52: oder heißt es irgendwie das Bild selber also die Quelldomäne aus der sich das Bild speist Das metaphorische ist die irgendwie weiß ich nicht wichtiger Erhabener in irgendeiner Form?
00:26:05: Das fand ich doch irgendwie eine Fragestellung, die man sich näher anschauen sollte.
00:26:12: Und dann bietet es euch an weil diese Leichenpredigten tatsächlich auch sehr schön ausbalanciert ungefähr gleich viele für Männer und für Frauen auch schon schön digital erfasst sind ja und haben gesagt okay das wollen wir uns dann auch noch mit anschauen.
00:26:27: das sind so die beiden Hauptparameter.
00:26:29: Ja und man kann ja an der Stelle vielleicht auch nochmal ein bisschen klarer machen, was sind das so für oder was für Material?
00:26:36: Du so üblicherweise benutzt also weil du gehst ja jetzt nicht ins Archiv und suchst dir da in Südterlin geschrieben drei leichten Predigten raus.
00:26:46: Oder sowas vielleicht andere Kolleginnen und Kollegen von uns machen sondern du arbeitest eben mit so großen Sammlungen von solcher Art von Texten.
00:26:55: Genau wenn die schon digital erfasst sind freuen wir uns sehr und da gibt es eben auch einen Projekt, auf dessen Ergebnisse wir da aufbauen können.
00:27:05: Die haben über dreihundert Leichenpredigten digital erfasst und die können wir einfach so mitnutzen also weiter nutzen.
00:27:11: gewissermaßen gilt allerdings nicht für alles was ich gemacht habe.
00:27:16: Also die sogenannten Referenzkorporer des Althochdeutschen MittelhochDeutschen Frühenau Hochdeutsche wo ich eben auch beteiligt war entstehen.
00:27:27: Das sind die KollegInnen tatsächlich nicht ich, ja ich könnte das gar nicht aber sie sind ins Archiv gegangen und haben die Sachen wirklich abgetippt.
00:27:35: also da habe ich das wirklich mitgekriegt.
00:27:37: auch ja wie die das entziffert haben.
00:27:41: Da werden dann immer zwei Leute gefragt die es dann unabhängig voneinander machen und dann am Ende wird das Ergebnis verglichen wirklich Buchstabe für Buchstube damit dass nachher wirklich eine hohe Qualität hat
00:27:54: Und das nennt man dann ein Referenzkorpus.
00:27:57: Inwiefern ist das, wofür was referiert hat?
00:27:59: Also nur dass man es in irgendeiner Weise vielleicht eine Auswahl trifft oder...
00:28:03: Genau!
00:28:03: Es gibt bisschen Arg-Feel aus dem Mittelhochdeutschen und FrühenhochDeutschen sowieso.
00:28:08: Das wäre nicht möglich, das komplett zu erfassen.
00:28:10: fürs Althoch-Deutsche war das weitgehend möglich.
00:28:13: also es gibt auch althoch deutsche Quellen die jetzt nicht so aus fortlaufenden Text unbedingt bestehen.
00:28:19: ja die sind dann auch nicht alle Wollt ständig damit eingeflossen.
00:28:24: Aber für Mittelhochdeutsch, von der Hochdeutsche muss man sich eine gute Auswahl überlegen und das nennt sich dann eine strukturierte Auswahl oder wir sagen auch manchmal so balanciert dazu.
00:28:35: Das heißt, man möchte gerne irgendwie das Mittelhochte Deutsche.
00:28:38: was es ja so nicht gab war ja nicht eine Sprache sondern viele regional gefärbte oder regional geprägte Sprachen dass man die adequat wiedergegeben repräsentiert haben möchte in diesem entsprechenden Corpus und eben auch die verschiedenen Jahrhunderte oder Zeitabschnitte, also bei uns jetzt fünfzig Jahreszeitabschnitten.
00:29:03: Und wenn es geht sollte möglichst aus jedem Zeitabschnitt gleich viel Textmaterial aus den verschiedenen Regionen, also aus den Verschiedenen Dialekten können wir sagen auch vorhanden sein.
00:29:14: und zusätzliches Qualitätskriterium Diese Texte sollten auch von hoher Qualität sein, das heißt nicht irgendwie die fünftzehnte Kopie, die irgendwie der zehnte Schreiber abgeschrieben hat.
00:29:29: Der vielleicht auch noch einen anderen Dialekt gesprochen hat als vom originalen Text und sich dadurch eben auch Fehler eingeschlichen haben könnten.
00:29:38: Okay aber das heißt dann könnte man auch sich anschauen ob die irgendwie das mittelsächsische Niederdeutsche mehr oder weniger Metaphern reich ist in bestimmten Fragen.
00:29:48: Sowas in Richtung ist jetzt nicht deine Fragestellung, aber man hat diese verschiedenen Dialekte tatsächlich alle mit drin?
00:29:55: Also die werden jetzt denke ich im Referenzkorpus Nieder-Deutsch mit drin.
00:30:00: Genau und da wo ich beteiligt war ist eben Mittelhoch.
00:30:05: Das ist dann das was man im Süden gesprochen hat.
00:30:14: Wir haben gerade schon kurz über das S-Projekt gesprochen.
00:30:18: Es steht dann für Serviceprojekt, du hast ja schon mal gesagt manchmal ist es dann so ein bisschen wenn man zusammenarbeitet mit anderen Geisteswissenschaftlerinnen, dass man in so einem Servicecharakter das Ganze bekommt und das ist ja im SFB insoweit vorgesehen als es dieses Format gibt, Serviceprojekts und nennt die das auch?
00:30:36: Also die deutsche Forschungsgemeinschaft die sich das Förderinstrument ausgedacht hat spricht von einem Serviceprojekt.
00:30:43: Und bei uns würde ich sagen, hat es insofern Servicecharakter als du und andere in dem Projekt anderen Projekten helfen überhaupt große Textmengen zu untersuchen.
00:30:56: also das was du jetzt beschrieben hast was auch deinen Alltag ausmacht Das ist ja für viele andere irgendwie Neuland.
00:31:02: die wissen nicht wie man das macht.
00:31:04: wo kriege ich das her?
00:31:05: Wie gehe ich da vor?
00:31:06: Und ihr würdet die unterstützen.
00:31:08: kann man das so ungefähr sagen?
00:31:11: Ja, finde ich ganz gut beschrieben so.
00:31:14: Aber vielleicht gibt es Beispiele die du jetzt erinnerst wo wir jetzt schon ein paar Schritte gemacht haben auch in der ersten Vorderphase und was jetzt ansteht?
00:31:26: Was gibt's da für Corporate uns erwarten?
00:31:29: Es gibt einen Pilotprojekt das schon stattgefunden hat in der Ersten Phase wo eben sehr viele Texte vorhanden waren also Koran Kommentare und wo mit solchen Methoden zum Beispiel nach diese verschiedenen Kommentare, nach bestimmten Ähnlichkeiten geklastet wurden.
00:31:52: Also das heißt automatisch in Gruppen zusammengefasst worden ja die eine bestimmte Eigenschaft teilen oder jedenfalls wünscht man sich
00:32:02: dass das geht genau und dann würde man im nächsten Schritt wahrscheinlich Dann meinen man jetzt eine bestimmte Gruppe, sich zum Beispiel jetzt auch Metaphern bezogen.
00:32:14: Ich interessiere mich für mein Weg metaforik in dem Projekt was du ansprichst wo es um diese Koran-Exegese geht im A-null-eins-Projekt.
00:32:22: und dann schaue ich... Aha da gibt's ganz viele Wegmetaphern in diesen zehn oder hundert Kommentare oder so und da gucke ich dann nochmal genauer drauf sozusagen fein analytisch.
00:32:32: Also man kann da ganz vieles sich vorstellen, also eine Möglichkeit wäre auch eben diese Wegmithafen.
00:32:38: Diese Gruppe
00:32:39: der
00:32:40: Texte, die irgendwie die Wegmitthafe nutzen.
00:32:43: Auch die Weg mit Hafer als solches schon mal quantitativ wiederum zu gruppieren anhand der ähnlichen Kontexten.
00:32:52: Also taucht jetzt das Wort Straße oder Weg eher umweg.
00:32:59: Wörtern auf, an sich sehr negative oder positive Wörter.
00:33:04: Und danach könnte man auch schon mal gruppieren und ja also zum Teil würde man wahrscheinlich auch einfach schon bekannte Sachen validieren können.
00:33:16: aber zb was ich oft ergibt dass es dann so Ausreißer sicher geben und die dann zum Beispiel manuell noch anschaut wo unerwartete Gruppierungen vorliegen.
00:33:29: Oder also Clustering ist oft ein unüberwachtes Verfahren.
00:33:34: Das heißt, ich kenne diese gemeinsame Eigenschaft eben nicht schon vorher und dann kann ich auch anschauen welche Gruppen ergeben sich auf grundbestimmte Ähnlichkeiten ja?
00:33:46: Ich sage quasi gruppieren mal nach einer bestimmten Ähnlichkeit und ich schaue was nachher rauskommt.
00:33:52: Und natürlich kann ich immer noch in die Texte im Anschluss dran Reinschauen und qualitative Analysen noch vornehmen.
00:34:02: Und ist das was, also auf die Gefahr hin, dass dir das viel Arbeit macht?
00:34:05: Aber ist es etwas, was du allen sozusagen erstmal empfehlen würdest, auch zu probieren?
00:34:10: Also wenn man sagt, man braucht ja wahrscheinlich eine gewisse Grundzahl von Texten damit es überhaupt Sinn ergibt, ist jetzt nicht in allen Teilprojekten wahrscheinlich so gegeben.
00:34:19: aber weil's klingt auch ein bisschen nach Man kann mal so einen Versuchsballon starten Man guckt mal, vielleicht gibt es Sachen die ich nicht schon vorher vermutet habe.
00:34:29: Irgendwie geben sich bestimmte Gruppen, bestimmte Cluster.
00:34:33: ist das was wo du sagst Leute probiert das aus?
00:34:35: Das ist Erkenntnisgewinn den man nicht hat wenn man einfach Texte liest.
00:34:40: also Ich persönlich würde sofort Ja sagen.
00:34:44: Aber wie du schon gesagt hast noch braucht natürlich eine gewisse kritische Masse damit überhaupt irgendwie sinnvoll durchfüllbar ist.
00:34:52: und der Kollege die Kollegin mit dem, der ich das dann machen würde sollte auch daran Interesse haben.
00:35:00: Weil es... Also ich meine, ich würde jetzt nicht die Expertise in diesen entsprechenden Sprachen mitbringen und es macht nur Sinn wenn jemand nachher eben noch drauf schaut ja?
00:35:09: Das ist nur just for fun zu machen oder um des Clusterings willen während nicht irgendwie zielführend.
00:35:17: also sprich das muss schon jemand sein der sich dafür interessiert.
00:35:20: Ja Es ist oft auch ... ein schrittweises Vorgehen.
00:35:25: Man beginnt irgendwo, man beobachtet was, man stellt nachher fest, nee das war gar keine Beobachtung oder irgendwie einen, weiß ich nicht irgendeinen Irrtum hat sich irgendwie vertan bei der Dateibenennung oder sowas.
00:35:37: ja was ganz banales vielleicht und man hangelt sich dann so weiter ja und verfeinert dann diese Analyse Methode.
00:35:45: und also ich finde... Das kommt so gut wie immer was raus dabei, dass man irgendwie denkt ach guck an hätte ich jetzt so nicht erwartet oder von mir aus auch.
00:35:55: Ich finde es schön wenn wir mit diesen Methoden auch Sachen eben validieren kann die man schon kennt.
00:36:01: ja dann denke ich okay das ist auch noch mal ein Puzzle in der Beweisführung.
00:36:07: Ja und das führt so ein bisschen in unsere Thematik.
00:36:09: Ich spreche mir gerne auch so gegen Ende, schon nochmal drüber.
00:36:14: Die Humanities insgesamt wie die Geistewissenschaften, wohin entwickeln sie sich?
00:36:18: Ist das gut oder schlecht?
00:36:21: Jetzt hast du mal in einem Interview gesagt – es ist noch ein bisschen Markus Lanz mäßig!
00:36:25: Sie haben mal den schönen Satz gesagt – Programmier und Statistikkenntnisse sollte fester Bestandteil der Nachwuchsausbildung werden.
00:36:35: Das liegt irgendwie ein Stück weit nahe, dass du das empfiehlst.
00:36:40: Jetzt habe ich gesehen, das Interview war im Jahr zwanzig und seitdem ist die Dir schon vorher präsent gewesen nämlich die KI-Revolution, die sich ja über uns alle ein Stück weiter ergießt, ist es für dich eher ein Argument, dass man umso mehr Programmierungen und Statistikkenntnisse vermitteln muss?
00:37:03: ... in der Ausbildung.
00:37:05: oder kann man sagen, naja die KI kann ja auch schon so... also ich kann ja irgendwie Textmassen einer KI hinwerfen und die macht einfach.
00:37:13: Und dann gucken wir mal was dabei rauskommt.
00:37:14: Also ist das eher etwas, was umso mehr sozusagen ausgelagert schon als Tool Leuten zur Verfügung steht und gar nicht mehr von den Leuten selber entwickelt werden muss?
00:37:23: Vielleicht ein bisschen kompliziert gefragt aber vielleicht jetzt kannst du was in die Richtung antworten.
00:37:28: Ah ja, das ist natürlich echt schwieriger Punkt, schwierige Frage Wo geht's hin?
00:37:34: Also ich bin aktuell immer noch auf dem gleichen Standpunkt.
00:37:39: Okay, vielleicht nicht dass alle unbedingt erfolgreich das Programmieren lernen so in der Form, dass sie nachher was davon haben.
00:37:48: Das würde natürlich viel Einsatz erfordern.
00:37:52: Also vielleicht kurz als Vergleich.
00:37:54: Ich denke immer wenn Leute irgendwie sagen okay ich möchte einen Programmierkurs mal mitmachen Das ist so ähnlich wie wenn ich einen Semester lang mal, weiß ich nicht, koreanisch lerne oder sowas.
00:38:03: Davon habe ich was.
00:38:04: natürlich okay aber ich kann danach kein Koreanisch und ich hab nur etwas davon wenn ich das wirklich über viele Semester- und Jahrien weg intensiv mache und dranbleibe.
00:38:16: Aber ich finde dass heutzutage eigentlich also mindestens genauso wichtig angesichts dessen dass unheimlich viele Also Aussagen über KI getroffen werden, wie toll KI die und die Dinge kann oder auch auf der anderen Seite auch wir erstaunlich dass da auch falsche Antworten rauskommen.
00:38:39: Und wenn man nur einfach die basalen Kenntnisse hat wie so eine KI funktioniert dann sollt ihr das überhaupt nicht verwundern?
00:38:46: Dass da so oft ein Falsches rauskommt und mich persönlich bewundert es eher wie wenig Falsches raus kommt ja Irgendwie bei sehr spezifischen Punkten kommt erstaunlich Falsches raus, wo ich manchmal denke, das hätte ich jetzt besser erwartet.
00:39:02: Aber so und so oft kommt viel Gutes dabei raus.
00:39:05: aber die Kunst besteht immer darin es zu erkennen.
00:39:08: Und dafür brauche ich eben doch noch Kompetenzen.
00:39:12: Ob ich jetzt deswegen gleich programmieren lernen muss ist nochmal was anderes.
00:39:15: Aber ich brauche nach wie vor Experten, die die Antworten beurteilen können.
00:39:20: Und würde es so sagen, Interview ist jetzt fünf Jahre her, dass sich da was ändert.
00:39:25: Dass man das in irgendeiner Weise diese Kenntnis um KI oder eben auch vielleicht einen stärkeren Fokus auf was man so Digital Humanities nennt.
00:39:37: Dass sich da etwas verändert in den Geisteswissenschaften?
00:39:39: Oder kann so das eher nicht erkennen?
00:39:42: Jetzt hier speziell an der Rup oder allgemein im...
00:39:45: Also wenn es dann Unterschied gibt zwischen Allgemeinen und Ruppen kannst du ihn gerne benennen.
00:39:51: Also ich könnte mir das manchmal etwas dynamischer vorstellen, jetzt hier an der Rub vielleicht.
00:40:00: Also es wird schon DH wird irgendwie unterschiedlich also wird thematisiert ja auf unterschiedliche Art und Weise.
00:40:08: DH ist Digital Humanities?
00:40:10: Aber dieser eine Punkt, wie kompetent muss ich denn selber im Programmieren sein?
00:40:15: Um zum Beispiel diese Tools die mir angeboten werden.
00:40:19: Das ist jetzt nicht nur KI sondern auch viele Tools für die Analyse, die mich unterstützen in meiner geisteswissenschaftlichen Arbeit von mir aus ja und da gibt es eben ganz viele, die solche Tools einsetzen aber jetzt selber nicht in der Lage wären das gleiche mein Weg nachzuprogrammieren.
00:40:39: immer so ein bisschen schwierig kritisch, weil ich denke zum einen fehlt einem oft dann die Fantasie was man eigentlich besser jetzt fragen könnte.
00:40:53: Die Daten also wie man die besser analysieren könnte.
00:40:55: Jetzt kriege ich eben von dem Tool die drei Funktionen da angeboten okay dann benutze ich sie.
00:41:01: aber vielleicht wäre die vierte eigentlich die die ich beäuchte ja und ich kann es aber gar nicht einschätzen.
00:41:07: Und zum anderen auch, also gerade wie bei KI.
00:41:11: Wie gut kann ich eigentlich die Ergebnisse dann auch verstehen?
00:41:15: Was ich da als Ergebnis rauskriege... Also das führt vielleicht heute zurück zu einem S-Projekt was sich eine gelungene Kombination finde ja.
00:41:24: Es kann nicht jeder, sagen wir mal Statistik Experte werden und es wirklich intensiv geübt und einfach auch ausgeübt zu haben, also Erfahrungen damit gemacht zu haben.
00:41:39: Und es kann eben auch nicht jeder, weiß ich nicht alt per se Experte werden.
00:41:44: ja das ist gleiche in grün.
00:41:46: Ja gut dann tun die beiden sich zusammen.
00:41:48: Ich finde das schöne am S-Projekt dass quasi Beide Seiten dann Interesse dran haben.
00:41:55: Also jedenfalls die Pilotstudien, die wir uns schon überlegt hatten sind eben jeweils mit Partnern, die sowas gerne einsetzen wollen und dann wird das richtige Vorgehen in gegenseitige Absprache also in intensiven Diskussionen.
00:42:10: Man schaut auf die Daten.
00:42:13: Man überlegt sich welche Eigenschaften haben?
00:42:15: Die Daten sind die zum Beispiel so ein bisschen balanciert oder sind sie sehr einseitig?
00:42:19: wie kann ich damit umgehen dass diesen Bias, diesen Überhang dieser einen Art von Daten.
00:42:28: Wie kann ich den irgendwie reparieren?
00:42:31: Also man schaut sich das gemeinsam an und kann dann eben gemeinsam zu einer optimalen Analyse Methode kommen.
00:42:38: Und das ist eben dann sozusagen auch die Antwort zu sagen, man ist in einem Verbundenforschungsprojekt so wie wir es haben zusammen und bringt dann Expertise ein.
00:42:48: Das natürlich nicht nur auf der Ebene der Projektleitung sondern auch im Nachwuchsbereich.
00:42:56: also die Leute, die bei uns promovieren bekommen ja tatsächlich spätestens dann gewisse Dinge mit, wie ihr methodisch arbeitet philologisches Projekt ist, Iranistik oder was auch immer und lernt dann so ein bisschen wie man mit Corpus-Methoden, mit TH-Methoden arbeiten kann.
00:43:15: Insofern wir machen im SFB wie immer alles richtig!
00:43:19: Und genau du bist natürlich ein wichtiger Teil davon.
00:43:24: Ja, wir würden zum Schluss unserer beliebten Rumprik kommen entweder oder das heißt ich gebe dir fünf kurze Begriffspaare vor und du musst mir sagen, was du bevorzugst.
00:43:42: Möglicherweise auch kurz erläutern!
00:43:43: So das erste Begriffspaar ist NRW oder Baden-Württemberg?
00:43:48: Hm, Baden Württmberg.
00:43:48: Aha,
00:43:50: warum?!
00:43:51: Es ist doch wunderbar hier in Nordrhein-Westfalen.
00:43:55: Okay ich erläuter' ein wenig... Also es hat tatsächlich einfach sehr viel mit der Landschaft zu tun.
00:44:02: Es gibt mir hier ein bisschen zu viele Autos und etwas zu wenig Radfahrer, Natur...
00:44:08: Ja gut!
00:44:10: In Stuttgart gibt's auch viele Autose.
00:44:13: Aber es gibt ja noch andere Teile von Baden-Württemberg wo man ein bisschen mehr in die Natur ist.
00:44:16: das leuchtet mir ein.
00:44:18: Okay das zweite Begriffspaar ist Söntags oder Semantec?
00:44:22: Ah das ist nicht so einfach.
00:44:25: Also wahrscheinlich durch Syntax, da komme ich her und da fühle ich mich nach wie vor sehr wohl.
00:44:30: Aber die Metaphern gehen natürlich sehr stark auch in diese Mantig rein ja?
00:44:33: Da habe ich so viel mit Symantik zu tun, wie schon lange nicht... aber Syntaxis würde ich
00:44:40: doch sagen.
00:44:41: Am Ende bist du bei der Syntags!
00:44:44: Mittelhochdeutsch oder Alt-Englisch?
00:44:47: Ach also mit alt Englisch hatte ich jetzt nur dieses.
00:44:51: Das war doch eher eine Randerscheinung, wenn auch wichtig für mich.
00:44:54: Ja es waren ganz tolle Professorinnen die das unterrichtet hat.
00:44:57: aber Mittelhochdeutsch würde mir noch mehr am Herzen legen.
00:45:00: Genau
00:45:00: und du wirst im Zweifelsfall auch das Mittelhochsdeutsche dem Hochdeutschen vorziehen nämlich an dem heutigen Neu-Hochdeutscher.
00:45:08: Also jetzt nicht im Alltag, wenn du jetzt mein Bäcker ... irgendwie dann wird es vielleicht schwierig mit dem Mittel.
00:45:13: Als Forschungsgegenstand ist das vielleicht schon Interessante?
00:45:15: Wir haben uns tatsächlich in den neuen Phasen, also jetzt in der neuen Phase, in den neun Teilprojekten ein bisschen Richtung Prüne Hochdeutsch und Frühhös Neuhochdeutschs bewegt.
00:45:29: Da fühle ich mich dann... Noch wohler.
00:45:30: Also mittelhochdeutsch kann ich nicht gut genug, da würde mich jetzt nicht so zu Hause fühlen.
00:45:36: Dafür
00:45:36: gibt es dann die Mitarbeiterinnen...
00:45:39: Genau und den Computer wie wir das haben.
00:45:40: Und den auch ja!
00:45:41: Der kann erst hervorragend.
00:45:43: Okay Dvořák oder Smetana?
00:45:47: Ach Dvošák
00:45:48: ja.
00:45:48: Ja okay, hätte ich jetzt vielleicht auch vermutet.
00:45:50: aber du bist ja in der klassischen Musik Zuhause.
00:45:53: also sowohl Du hast gerade schon erzählt, Du hast dir das Konzert angehört mit Unterkammer dich selber auf der Bühne erleben in Ausübung eines Instruments?
00:46:00: Ja, ja.
00:46:01: Aber kann man also wenn du einmal die Bulldog gespielt hast in der Bratsche oder zweiten Geige dann möchtest du das nicht nochmal
00:46:14: spielen.
00:46:16: Also ich habe den Eindruck jetzt tatsächlich etwas aus diesem speziellen Stück gewonnen dass Er nicht so richtig gut komponieren konnte, also weil zu komponnieren nicht nur irgendwie schöne Zusammenklänge gehören sondern auch wie verteile ich das über die einzelnen Instrumente hinweg und in der Moldau brilliert.
00:46:35: Die erste Geige von vorne bis hinten entschwelkt in schönen Melodien und die Bratschen und zweiten Geigen dürfen Wellen nachbilden und es ist super anstrengend.
00:46:46: Ach, die dürfen Welle nachbildet?
00:46:48: Ja
00:46:50: ja!
00:46:51: und die erste Geige eben oben drüber, die berühmte Melodie.
00:46:55: Und da hat er nicht aber nachgedacht dass das der Bratsche irgendwann auch ein Keks geht immer?
00:46:58: Ja, ist
00:46:59: körperlich doch ziemlich anstrengend.
00:47:01: Das macht keinen Spaß mehr und Worschach ist es nicht passiert so.
00:47:05: Der macht es besser!
00:47:07: Okay gut dann haben wir das geklärt.
00:47:08: Dann zum Schluss Metapher oder Metronomie?
00:47:12: Auch Metaphe ja schon.
00:47:15: Also Metronomie ist für mich auch irgendwie eher so ein Art Spezialfall und kommt in unseren Daten zumindest nicht so oft vor.
00:47:23: Und die Fälle sind irgendwie nicht so spannend, finde ich.
00:47:25: Ja klar Metapher.
00:47:27: Klar
00:47:28: Metaphr.
00:47:28: also du bist fühlst dich, bist gerne Teil dieses Metaphern SFBs und würdest jetzt nicht auf die Metronomie umschwenken in nächster Zeit?
00:47:39: Nein garantiert nicht!
00:47:41: Sehr gut Ja, dann sind wir schon am Ende der heutigen Ausgabe unseres Podcasts.
00:47:47: Die Übertragung ich danke allen fürs Zuhören.
00:47:51: Danke Sabrina Finke die in der Redaktion hier alles vorbereitet hat und danke natürlich ganz besonders Stefanie für deine Zeit.
00:47:57: Danke euch!
00:48:04: Tschüss!
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